Die EU-Methanverordnung verpflichtet Unternehmen im Energiesektor zu einem grundlegenden Wandel: Methanemissionen müssen systematisch erfasst, berichtet und reduziert werden – mit unmittelbaren Auswirkungen auf Technik, Prozesse und Verantwortlichkeiten. Für technische Entscheider bedeutet dies: Jetzt ist der Zeitpunkt, um regulatorische Anforderungen in unternehmerisches Handeln zu übersetzen und zukunftsfähige Lösungen zu implementieren.
Das Technikforum Methanemissionen des DVGW bietet im Frühjahr 2026 eine übergreifende, praxisnahe Plattform, auf der Lösungsanbieter und Anwender zusammenkommen. Im Mittelpunkt stehen technische Verfahren, regulatorische Anforderungen und konkrete Umsetzungserfahrungen – mit dem Ziel, Orientierung zu geben, Innovationen sichtbar zu machen und den Austausch zwischen allen relevanten Akteuren zu fördern. So wird aus regulatorischem Druck ein gemeinsamer Fortschritt für Klimaschutz und Versorgungssicherheit.
Inhalt
Methanemissionen im Energiesektor und ihre Bedeutung für Klimaziele
EU-Verordnung und Konsequenzen für die Wertschöpfungskette
Status der DVGW-Regelwerkssetzung
Leckdetektion und -reparatur (LDAR)
Fahrzeuggestützte Methanmessung, Drohnen, Satelliten, mobile Sensorik für Erdgasleitungen, Biogasanlagen und LNG-Terminals
Umgang mit Abfackeln bei In- und Außerbetriebnahme von Leitungen
Zielgruppe
Technische Geschäftsführer, Betriebsleiter, TSM-Verantwortliche, QM-Verantwortliche, Fach- und Führungskräfte mit technischer Netzverantwortung, Vertreter der Energieaufsicht aus folgenden Branchen: Verteilnetzbetreiber, Arealnetzbetreiber/ Industrie, Speicherbetreiber, Anlagenbetreiber, Dienstleister, Transportnetze, Raffinerien, LNG Terminals, Bergwerke, Öl- und Gasförderung, Bundes- und Landesbehörden, Umweltverbände