Der DVGW

Das Kompetenznetzwerk im Gas- und Wasserfach

Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral

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Sulfatreduktion - Ergebnisse aus dem BMWK-Projekt SULEMAM "Aufbereitung von Grundwässern mit erhöhtem Sulfatgehalt"

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Online-Schulung
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Zuschlag

Zielsetzung Hohe Sulfatkonzentrationen in Rohwässern von Wasserversorgern sind eine verfahrenstechnische Herausforderung. Im BMWK-Verbundprojekt SULEMAN (Förderkennzeichen 03ET1574, Ko-Finanzierung des DVGW W201806) wurden innovative Optionen eines ressourcen- und insbesondere energieeffizienten Trinkwassermanagements bei steigenden Rohwasserkonzentrationen an Sulfat untersucht. Die Gründe für entsprechend hohe Werte (TrinkwV-Grenzwert: 250 mg SO42-/L) können unterschiedlich sein. Betrachtet wurden tiefe Grundwässer im Kontakt mit salinen Schichten in Hamburg und oberflächennahe Grundwässer mit steigenden Sulfatkonzentrationen in Berlin. Ziel des Projektes war es, Handlungsempfehlungen für WVU mit entsprechenden Problemlagen zu erarbeiten. Dafür wurden in Hamburg und Berlin kommerziell verfügbare Technologien über insgesamt drei Jahre getestet, um nachhaltige Entscheidungskriterien, Betriebszuverlässigkeit, Grenzen, Kosten sowie Energiebedarfe über ein Life-Cycle-Assessment (LCA) abzuleiten. Parallel wurde in Kooperation mit zwei Technologie-Unternehmen die Entwicklung eines innovativen Hohlfasermembranverfahrens (sog. Kapillar-NF) vorangetrieben. Das Online-Seminar fokussiert auf die am Markt zugänglichen Technologien Niederdruck-Umkehrosmose (low pressure reverse osmosis, LPRO) und Ionenaustausch mit Regeneration durch Kohlensäure (CARIX) und vergleicht den Betrieb der LPRO an zwei Standorten sowie unter verschiedenen Redox-Bedingungen (anaerob/aerob). Zielgruppe: Leiter/-innen und fachliche Verantwortliche der Wasserversorgungsunternehmen mit Grundwasseraufbereitung sowie Planer/-innen im Anlagenbau, die einen Überblick über Verfahren zur Verringerung der Sulfatkonzentration erhalten möchten; Hinweise zur Verfahrensauswahl für sulfathaltige Grundwässer benötigen.

Inhalt Unsere Themen: Niederdruck-Umkehrosmose (LPRO) zur Sulfatreduktion, aerobe und anaerobe Aufbereitung; Ionenaustausch (CARIX) zur Sulfatreduktion; Verfahrensvergleich mittels Life Cycle Assessment und Kostenbetrachtung.

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