Umgang mit Fremdfirmen aus rechtlicher Sicht

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Zielsetzung Immer häufiger werden Fremdfirmen in die Erfüllung von Aufgaben insbesondere im technischen Bereich eingebunden. An dieser Schnittstelle sind die Verantwortlichkeiten und Befugnisse zwischen Auftraggeber und Fremdunternehmen klar zu definieren. Nur so können zivil- oder auch strafrechtliche Folgen für den Auftraggeber und die Mitarbeiter vermieden werden. Darüber hinaus stellen sich immer wieder Fragen zur Vorgehensweise, wenn der Fremdunternehmer verspätet mit der Bauausführung beginnt, sich während der Arbeiten Verzögerungen einstellen und auf der Baustelle plötzlich die Diskussion über zusätzliche Leistungen und ihre Vergütung aufkommen. Im Rahmen des Seminars werden solche und weitere Fragestellungen im Dialog mit den Teilnehmern rechtlich erörtert und aufgearbeitet. Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer sich im Umgang mit Fremdfirmen sicher fühlen, rechtlich relevante Sachverhalte zutreffend bewerten und sich für eine "richtige" Verhaltensweise entscheiden können.

Inhalt Umgang mit Fremdfirmen - Wie verhalten die Mitarbeiter des Auftraggebers sich rechtssicher? - Wann wird gehaftet? - Voraussetzungen für Schadensersatzansprüche - Verantwortlichkeit - Was heißt das rechtlich? Unterscheidung zwischen zivil- und strafrechtlicher Verantwortung - Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung - Verhältnis Fremdunternehmen - Auftraggeber: - Pflichten des Auftraggebers - Pflichten des Fremdunternehmens - Spannungsfeld Auftraggeber - Fremdunternehmen: Wie können die Sphären beider voneinander abgegrenzt werden? - Welche Anweisungen können Fremdunternehmen erteilt werden? / Wesentliche Problemstellungen während der Bauausführung - Umgang mit Verspätungen bei Beginn oder während der Bauausführung - Vereinbarung zusätzlicher Leistungen und deren Vergütung - Dokumentation von Mängeln - Rechtswirkungen von Angebot und Zuschlag im Vergabeverfahren - Möglichkeit der Nachverhandlung?

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Teilnehmerbewertung
Aktualität 1,4
Themenauswahl 1,4
Fachlicher Nutzen 1,3