Fachkraft für Wasserversorgungstechnik – Aufruf zur Mitarbeit im Spiegelausschuss "Anpassung der Ausbildung in der Umwelttechnik an neue Technologien und eine digitale Arbeitswelt" ist gestartet

Neue Technologien und die voranschreitende Digitalisierung, Vernetzung und Automatisierung werden die Berufliche Bildung künftig noch stärker fordern und erfordern eine Modernisierung der Berufsfamilie der Umweltberufe, zu der neben der Fachkraft für Abwassertechnik, der Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice und der Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft auch die Fachkraft für Wasserversorgungstechnik zählt. Die in den Verbänden BDE, DVGW, DWA, VDRK und VKU zusammengeschlossenen Berufsbildungsgremien haben daher bereits im Jahr 2019 eine Teilnovellierung der umwelttechnischen Berufe beantragt. Mit dem Start des Sachverständigenverfahrens der Sozialpartner beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) wird mit Beginn des Jahres 2022 gerechnet.

Der „Gremienverbund zur beruflichen Qualifikation für Facharbeiter, Meister und Techniker in der Gas-, Wasser-, Fernwärme- und Stromversorgung sowie dem Leitungsbau“ der Verbände AGFW, BDEW, DVGW, rbv und VDE richtet für die Fachkraft für Wasserversorgungstechnik einen Spiegelausschuss (GV PK 3.1) ein, der das Sachverständigenverfahren begleiten soll. Aus diesem Kreis werden auch die Sachverständigen benannt. 

Für die Mitarbeit im Spiegelausschuss werden weitere Interessierte gesucht: Sie sind Betriebs- und Ausbildungsverantwortliche aus einem Wasserversorgungsunternehmen und wollen Ihre Erfahrungen mit der Ausbildung und den Veränderungen in der Technologie in das Verfahren einbringen? Dann melden Sie sich gern bei Herrn Gerald Werner, T +49 711 402 622 95.

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