Der DVGW fördert das Gas- und Wasserfach in allen technisch-wissenschaftlichen Belangen. In seiner Arbeit konzentriert sich der Verein insbesondere auf die Themen Sicherheit, Hygiene, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mit der Entwicklung seiner technischen Regeln ermöglicht der DVGW die technische Selbstverwaltung der Gas- und Wasserwirtschaft in Deutschland. Hierdurch gewährleistet er eine sichere Gas- und Wasserversorgung nach international höchsten Standards. Der im Jahr 1859 gegründete Verein hat rund 14.000 Mitglieder. Hierbei agiert der DVGW wirtschaftlich unabhängig und politisch neutral
www.dvgw.de
Zielsetzung
Mit dem erfolgreichen Abschluss des 1. und 2. Semesters im Handlungsfeld Gasversorgung kann das DVGW/VDE-Verbandszertifikat (bei Vorliegen der Handlungskompetenz in den Handlungsfeldern Gas, Wasser und Strom) erworben werden. Das ausgestellte Zertifikat dient als Nachweis der technischen Handlungskompetenz gemäß Niveaustufe D1 des Qualifikationsrahmens für den Erwerb technischer Handlungskompetenz (QRT) für Fach- und Führungskräfte in der Versorgungswirtschaft. Die Qualifikationsstufe D1 bildet zugleich eine wesentliche Voraussetzung für die Benennung zur Technischen Führungskraft im Rahmen des Technischen Sicherheitsmanagements (TSM).
Mit dem erfolgreichen Abschluss des 3. und 4. Semesters (28009 und 28010) wird zusätzlich die akademische Qualifikation zum Master of Science (M.Sc.) erworben.
Inhalt
Das 1. und 2. Semester Gasversorgung vermittelt umfassende Kenntnisse zu den Grundlagen der Gaswirtschaft und behandelt die Gasbeschaffenheit sowie die Eigenschaften verschiedener Brenngase. Darüber hinaus werden der Verbrennungsvorgang, die Verbrennungskontrolle sowie Aspekte von Emissionen und Immissionen betrachtet. Weitere Themenfelder umfassen die Planung des Gasbezugs und des Netzzugangs, die Grundlagen der Strömungslehre und Netzberechnungen sowie den Gastransport, die Gasverdichtung und die Gas-Druckregelung. Ergänzend werden Inhalte zur Gasmessung und Gasodorierung vermittelt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Planung, dem Bau, dem Betrieb und der Instandhaltung von Gasversorgungsnetzen. Hierzu zählen auch Gas-Hausanschlussleitungen, Gasinstallationen und die Gasgerätetechnik. Abgerundet wird das Lehrgangsprogramm durch Inhalte zur Sicherheit in der Gasversorgung, zu arbeitsschutzrechtlichen Regelungen sowie zum einschlägigen technischen Regelwerk.
Zielgruppe
Der berufsbegleitende Masterstudiengang richtet sich an Ingenieur:innen sowie Naturwissenschaftler:innen mit einem ersten Hochschulabschluss. Er bietet die Möglichkeit, fachliche Kompetenzen im Bereich Netztechnik und Netzbetrieb gezielt auszubauen und sich in den Handlungsfeldern Gas, Wasser und/oder Strom weiter zu qualifizieren. Darüber hinaus befähigt der Studiengang die Teilnehmenden, die unterschiedlichen Aufgaben der Versorgungswirtschaft ganzheitlich zu betrachten und Führungs- sowie Fachverantwortung in einer Mehrspartenorganisation zu übernehmen.
Zulassungsvoraussetzung
Voraussetzung für die Zulassung ist ein erfolgreicher Abschluss eines technisch-wissenschaftlichen Studiums (Dipl.-Ing., Bachelor oder Master) und eine mindestens einjährige Berufserfahrung im Netzbereich.
Hinweis
Die Vorlesungen finden in einzelnen Wochenblöcken über das Studienjahr verteilt statt. Die ingenieurspraktische Berufserfahrung in der neuen Sparte sollte im Unternehmen des Studierenden während der Arbeit an aktuellen Projekten der Gasversorgung erworben bzw. vertieft werden.
Regelwerk
Teilnahmegebühr 1. + 2. Semester Gas - Mitglieder
Teilnahmegebühr 1. + 2. Semester Gas - regulär
Teilnahmegebühr 2. Semester Gas - Mitglieder
Teilnahmegebühr 1. Semester Gas - Mitglieder
Teilnahmegebühr 2. Semester Gas - regulär
Teilnahmegebühr 1. Semester Gas - regulär
Teilnahmegebühr 1. + 2. Semester Gas - Mitglied
Teilnahmegebühr 1. + 2. Semester Gas
Teilnahmegebühr 2. Semester Gas - Mitglied
Teilnahmegebühr 1. Semester Gas - Mitglied
Teilnahmegebühr 2. Semester Gas
Teilnahmegebühr 1. Semester Gas